CCLI-Geschichte

Von 1984 bis heute

Die Geburtsstunde der CCLI

Die Notwendigkeit, Lizenzen für christliche Gemeinden einzuführen, ergab sich im Jahr 1984, als ein Urheber von einer Diözese in Chicago in den USA einen Betrag von 3,1 Millionen Dollar einklagte. Der Pastor der Bible Temple Gemeinde in Portland, Oregon, USA beauftragte daraufhin seinen Musikpastor, Howard Rachinski, eine Lösung zu finden, um die Lücke zwischen Urhebern und Gemeinden als Nutzern zu schließen. Howard Rachinski entwickelte dann 1985 ein erstes Nutzungserlaubnis-Konzept, durch welches Gemeinden ein nicht-gewerbliches, jedoch umfassendes Recht zur Herstellung von Kopien beziehen konnten.

Dieses erste Unternehmen wurde „StarPraise Ministries“ genannt und war der Vorläufer von CCLI. Bereits im ersten Jahr hatten 250 Gemeinden Lizenzen erworben und diese Zahl stieg nach dem zweiten Jahr auf 1.150. Auch Verlage bekundeten inzwischen ihr Interesse dran, und die starke Nachfrage ließ den Bedarf nach einer umfassenden Kopierrechtslizenz für Gemeinden offenbar werden.

Die Entstehung der Organisation

Im August 1987 kam StarPraise Ministries zum ersten Mal in Kontakt mit einer ähnlichen Organisation in Großbritannien, der CMA (Christian Music Association).

Die CMA hatte bereits ein Lizenzprogramm entwickelt, welches die Musik-Kataloge einer breiten Palette von Verlagen über 2.000 christlichen Gemeinden zugänglich machte.


Nach erfolgreichen Gesprächen kam es zu folgender Übereinkunft der beiden Organisationen im September desselben Jahres:

  • StarPraise Ministries würde sich nicht selbst zu einem Verleger entwickeln dürfen, sondern sich gänzlich auf sein Lizenzprogramm konzentrieren, da dies ansonsten zu einem Interessenskonflikt führen würde.
  • Um wirklich effektiv sein zu können, müsste das Lizenzprogramm eine möglichst breite Anzahl an Verlagen repräsentieren.
  • Die Lizenzgebühren müssten für Gemeinden angemessen sein.
  • Die Ausschüttung von Tantiemen an Urheber und Rechteinhaber müsste in Höhe und Ausführung fair sein.
  • In der Zukunft sollte ein internationales Netzwerk entstehen, welches Lizenzprogramme für Gemeinden anbietet.

Ermutigt durch die positive Zusammenarbeit mit der britischen CMA wurde StarPraise Ministries zu einer eingetragenen Gesellschaft mit einem gut organisierten Lizenzprogramm. Dies führte im Januar 1988 auch zu der Namensänderung von StarPraise Ministries zu CCLI – Christian Copyright Licencing Incorporated.

Die CMPA (Church Music Publishers Association) in den USA sprach dann ihre Empfehlung für das Lizenzprogramm der CCLI aus und gab ihr völlige Unterstützung.

Von kleinen Anfängen zu weltweitem Einfluss

Mit bereits 120 Verlagen im Programm ging die CCLI am 1. Oktober 1988 offiziell an den Start und bot ihr Lizenzprogramm erstmals amerikanischen Gemeinden an. Schon nach einem Jahr nutzten über 9.500 Gemeinden dieses Angebot, das inzwischen über 200 Liedkataloge von vielen Verlagen repräsentierte.

Ab April 1990 versorgte CCLI dann auch kanadische Gemeinden und nach zweijähriger Tätigkeit verwendeten schon 23.000 Gemeinden die CCL-Liedlizenz.

1991 erwarb die CCLI die CMA in Großbritannien, die damals bereits über 7.200 Nutzer hatte, und weitete die Lizenz 1994 auch auf Englands Schulen aus, wo in täglich stattfindenden Gottesdiensten christliche Lieder zum Einsatz kommen.

Im April 1993 expandierte CCLI in den asiatisch-pazifischen Raum und versorgte dort zunächst in Australien und Neuseeland Gemeinden mit der CCL-Liedlizenz. Im Juni 1995 kam dann auch Südafrika hinzu.

Im Februar 1998 betrat man zum ersten Mal auch nicht englisch-sprechendes Territorium mit der Einführung der Lizenz in Skandinavien.

Seit 2008 gibt es auch eine CCLI-Niederlassung in Brasilien und im April 2012 wurde eine Niederlassung in Südkorea eröffnet.


Europaweit ist die CCLI inzwischen in Großbritannien, Irland, den Niederlanden, Belgien, Luxemburg, Schweden, Norwegen, Finnland, Dänemark, Deutschland und der Schweiz vertreten. Derzeit nehmen über 60.000 Gemeinden, Schulen und Organisationen in Europa die Dienste von CCLI in Anspruch, und europaweit sind damit über 145.000 Lizenzen im Einsatz.

Weltweit haben sich mittlerweile über 240.000 Gemeinden dem CCLI-Lizenzprogramm angeschlossen. Es wurde als ein Dienst an christlichen Gemeinden und Kirchen eingerichtet, um diesen einfach, kostengünstig und legal Nutzungsrechte an Liedern zu verschaffen. Die CCLI ist somit eine wichtige Anlaufstelle für Gemeinden geworden, die es ihnen ermöglicht, verschiedene Lizenzen zu erwerben und kompetent beraten zu werden.


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